Gezeitentörns
Zweifelsfrei sind die französischen Atlantik- und Kanalküstenabschnitte aufgrund der Gezeitenströme navigatorisch als schwierig einzustufen. Seltene Seezeichen und Betonnung, Feuer und Lichter, starke Gezeitenströme verlangen in den kniffligen Küstenabschnitten höchste Aufmerksamkeit.
Die Kanalinseln Jersey und Guernsey sind längst ein Geheimtipp für Geniesser und bieten eine sympathische Kombination zwischen britischer Tradition und französischem Savoir-Vivre. Das Klima – vom Golfstrom beeinflusst – ist mit demjenigen des Tessins vergleichbar.
Die südliche Bretagne, eine ca. 80 sm umfassende abwechslungsreiche Küstenregion ist mit ihren vorgelagerten Inseln kein Revier für Meilenfresser, sondern vielmehr für Entdecker und Geniesser.
Privat- und Gruppentörns auf Anfrage.
Segeln im Auf und Ab der Gezeiten
Das Revier um die Kanalinseln mit der Normandie und Bretagne ist bekannt für die stärksten Gezeitenströme Europas. Je nach Mondphase kann an manchen Punkten über 10 kn Strömung herrschen (Cap La Hague). Auch der Tidenhub ist imposant: In der Gegend um Saint Malo kann er bis zu 12 m betragen! So bietet dieses Revier eine atemberaubende Kulisse, die einen einmaligen Segelurlaub garantiert. Aber auch das Landesinnere hat viel zu bieten – es lohnt es sich, vor oder nach dem Törn einige Tage anzuhängen.
Das Törnrevier
Saint Malo und Cherbourg sind ideale Ausgangs- punkte für einen Törn in diesem Revier. Hier gibt es einige Marinas, in denen man Yachten chartern kann. Zudem sind beide Orte von der Schweiz aus via Paris bequem per TGV erreichbar.
Die Gezeiten bestimmen unseren Tagesablauf. Meistens übernachten wir in Häfen, einige Male auch an Bojen oder vor Anker.
Die Tagestemperatur im Juni liegt bei 15 – 18 C°, die Wassertemperatur bei 14 C°. Im Juni muss man mit bis zu 10 Regentagen rechnen.
